Zur Person


Als Psychologe und ehemaliger Leistungssportler habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Bevor ich Psychologie studierte, habe ich selbst lange Zeit aktiv Fußball gespielt und dabei vieles erlebt, was den Sport auszeichnet. Ich kenne das Gefühl, wenn alles funktioniert, wenn man sich stark und mutig fühlt, wenn man den nächsten Wettkampf kaum abwarten kann, um sich wieder mit anderen sportlich zu messen, es jedem beweisen zu wollen.

Ich habe aber auch erlebt, wenn man als Verlierer den Platz verlässt, wenn die Zuversicht in die eigenen Stärken schwindet, wenn man das Gefühl hat, nichts mehr auf die Reihe zu bekommen, den Glauben an sich verliert und sich mit allem beschäftigt aber nicht mit dem eigenen Spiel oder den Anweisungen des Trainers. Momente, in denen man durch die Flut an Eindrücken und Meinungen anderer erdrückt wird. In solchen Momenten denkt man ans Aufhören, daran alles hinzuschmeißen, auch wenn einem der Sport so viel gibt.

In solchen Situationen hätte es mir geholfen, wenn jemand an meiner Seite gewesen wäre, der mich dabei unterstützt, Rückschläge besser zu verarbeiten, mit dem ich Sorgen und Bedenken besprechen kann, der den Glauben an mich selbst wieder gestärkt hätte. Eine Person, die meine Persönlichkeit und meine mentalen Fähigkeiten gefördert und mich zur Höchstleistung gepusht hätte.